Autor: Hanse

Sonnenaufgangsfliegen mit Übernachtung an der Rampoldplatte / Rampoldalm

Tiefe Sonne über der Rampoldalm

ICARO CUP 2019

ICARO-Cup 2019 findet seit 16. April statt

Ausschreibung ICARO-Cup 2019

Jeder im DHV-XC gewertete Flug von einem der für den Wettbewerb zugelassenen Startberge Heuberg, Hochries, Kampenwand, Rampoldplatte, Sulzberg und Vogelsang kann für den ICARO-Cup gewertet werden wenn dieser Flug innerhalb von 4 Wochen unserem Auswerter Uli Straßer mit Pilotenname, Datum, Startberg und dem Link zum Flug im DHV-XC per Email gemeldet wird. 

Veranstalter:

Aufwindfreunde Oberaudorf e.V.

Bergdohlen Brannenburg e.V.

Drachen-& Gleitschirmflieger Club Aschau Kampenwand e.V.

Gleitschirmclub Hochries-Samerberg e.V.

Gleitschirmclub Inntal e.V.

Auswertung:
Gewertet werden können nur die Flüge, die spätestens vier Wochen nach Durchführung bei unserem Auswerter Uli per Email gemeldet werden. Bitte unter Angabe von Pilotenname, Flugdatum, Startberg und Link zum Flug im DHV-XC.
Septemberflüge müssen bis spätestens 30. September 2019 24:00 eingereicht werden.
Uli Straßer Email: icaro-cup@3d-design.de

Zeitraum:
Der Wettbewerb beginnt am 16. April 2019 00:00 und endet am 15. September 2019 24:00

Wertung:
Es können beliebig viele Flüge angemeldet werden. Gewertet werden am Wettbewerbsende maximal die 3 nach DHV-XC punktbesten Flüge. Jeder der 3 besten am Wettbewerbsende gewerteten Flüge muss von einem anderen Startberg gestartet sein. Startberge, die in die Wertung kommen sind: Heuberg, Hochries, Kampenwand, Rampoldplatte, Sulzberg und Vogelsang.

Achtung! Änderung der Ausschreibung gegenüber den letzten Jahren: Um die Diversität der genutzten Startberge zu erhöhen muss von mindestens einem Startberg mehr geflogen werden als Flüge gewertet werden. Das heißt, um die maximal 3 Wertungsflüge zu erreichen müssen mindestens vier Flüge von vier verschiedenen Startplätzen eingereicht werden. Werden nur drei Flüge von drei verschiedenen Startbergen eingereicht kommen nur die zwei punktebesten in die Wertung, bei zwei von zwei verschiedenen Starbergen eingereichten Flügen zählt nur der punktbessere und bei nur einem eingereichten Flug erfolgt keine Wertung.

Wer gegen die jeweils gültigen Flugregeln für Gleitschirmflieger verstößt, Luftraumverletzungen begeht oder sich anderweitig unsportlich verhält, wird nicht gewertet.

Dokumentation:
Die Dokumentation erfolgt gemäß der jeweils gültigen DHV-XC Dokumentations-Regelung (GPS mit Höhenaufzeichnung).
Bitte meldet eure Flüge, die gewertet werden sollen beim Uli Straßer an: icaro-cup@3d-design.de

Teilnehmer:
Alle Mitglieder der veranstaltenden Clubs.

Ergebnisse:
Die aktuellen Zwischen- und Endstände können auf unseren Internet-Seiten abgefragt werden.

Siegerehrung:
Die Siegerehrung findet im Rahmen eines Clubabends/Weihnachtsfeier statt.

Preise:
Die 5 Erstplatzierten erhalten von ICARO gesponserte Sachpreise und ein Preisgeld.

Das zur Verfügung stehende Preisgeld wird nach folgendem Schlüssel vergeben:

1. Platz: 30% 
2. Platz: 25% 
3. Platz: 20%
4. Platz: 15% 
5. Platz: 10%

Saisonauftaktfliegen Rampoldplatte

Der Andrang war groß, als am 1.5. das Saisonauftaktfliegen der Bergdohlen an der Rampoldplatte statt fand. Der Bus fuhr sogar 2 Mal um alle Beteiligten nach oben zu bringen. Der harte Winter hinterließ natürlich seine Spuren und die letzten Höhenmeter mussten zu Fuß zurückgelegt werden. Einfach schön so tolle Berge zum Fliegen nutzen zu können! 

Clubausflug Bergdohlen Umbrien

Leider konnte ich an diesem Clubausflug nicht teilnehmen, aber trotz aller Widrigkeiten hatten alle Beteiligten diese 7 Tage

eine Menge Spaß

XC Seminar der Bergdohlen in Südtirol

Vielen Dank nochmal an Uli und Reinhold für das tolle Wochenende wo jeder Beteiligte sehr viel dazu gelernt hat und es gewagt hat, die greifbare Gegend um den Landeplatz zu verlassen. 

Säuberungsaktion Sulzberg

Zahlreiche Beteiligte folgten dem Aufruf, sich an der Säuberung des Startplatzes am Sulzberg zu beteiligen. Und vielen Dank Frigga für die Brotzeit :-). Vielen Dank Dafür! 

Bergdohlen im Soca Tal (Slowenien)

 

   

Was fällt mir zum Clubausflug dieses Frühjahr, vom 10.5. bis 13.5 nach Slowenien ein. Spaß, Geselligkeit, Gemeinschaft, hike & fly, persönliche Rekorde, sehr viele Flüge und vor allem für alle verletzungsfreie Flüge, um nur einige Stichworte zu nennen. Schon die Ankunft auf dem Campingplatz war ein wahrer Höhepunkt. Peter und Jutta haben den perfekten Platz abseits des großen Getümmels am Hauptplatz gefunden, wo ich am Morgen beim Aufstehen noch das ein oder andere Reh beobachten konnte, welches es sich auf unserem Platz gemütlich gemacht hat. Weiterlesen

Zum Saisonbeginn „Safety first“ bei den Bergdohlen Brannenburg e.V.

Getreu dem Motto des Drachen- und Gleitschirmfliegerclubs Bergdohlen Brannenburg e.V.: „Safety first“ war es auch dieses Jahr vor jeder Flugsaison wieder Zeit für das Üben für den Ernstfalls. In der Turnhalle Brannenburg fanden sich über 40 Mitglieder der Bergdohlen ein, um zuerst den Rettungsschirm, den jeder Drachen- und Gleitschirmflieger bei sich trägt, zur Simulation des Ernstfalls zu werfen.

Dieser dient als Ersatz für das bei unvorhergesehenen Situationen nicht mehr flugtaugliche Fluggerät. Somit hat der Pilot immer die Möglichkeit, sicheren Boden unter die Füße zu bekommen. Hierbei wurde kontrolliert, ob sich der Rettungsschirm ordnungsgemäß öffnet und ob die eigene Wurftechnik auch richtig ist. Um eine schnelle Öffnung des Rettungsschirmes zu gewährleisten, wird dieser nach dem Wurf komplett ausgebreitet und anschließend wieder fachgerecht frisch gepackt. Dies sollte mindestens einmal im Jahr geschehen und wird von den Bergdohlen für seine Mitglieder mit 10€ bezuschusst.

Auf eine Unfallfreie und sichere Flugsaison 2018, in der dieser Rettungsschirm hoffentlich nicht benötigt wird.

 

 

Clubausflug nach Emmetten an den Vierwaldstätter See

Clubausflug  an den Vierwaldstätter See von 25 Mai bis 28 Mai

am 25. Mai diesen Jahres war es wieder soweit. Der nächste Clubausflug der Bergdohlen Brannenburg beginnt. Zum Vierwaldstätter See nach Emmetten soll es also gehen, das ließen sich 22 Mitreisende nicht entgehen. Viele “Anfänger” aber auch “erfahrene Hasen” machten sich von München oder Brannenburg in aller Herrgottsfrüh auf den Weg, um ein entspanntes Flugwochenende bei super Wetter zu haben.

Der Verkehr hielt sich trotz des langen Wochenendes im Rahmen und so trafen alle gegen Mittag in Emmetten
beim Hotel Engel ein, um Ihre Zimmer und Schlafräume zu beziehen. Auch für die Camper war auf einem etwas abgelegenen Parkplatz gesorgt. Dies war bei dem schönen Wetter und der Aussicht auf den Niederbauen, dem örtlichen Flugberg schnell erledigt. Nach kurzer aber intensiver Landeplatzbesichtigung machten sich alle auf den Weg nach oben, um noch einmal, wenn nichts geht ein zweites Mal zu fliegen. Spätestens oben angelangt, bei der Aussicht auf den Vierwaldstätter See, war jeder im Flugmodus, oder zumindest im Urlaubsmodus. Einfach herrlich hier. Besonders die ortsansässigen Tandempiloten waren um keine Auskunft verlegen, erklärten geduldig die schwierigen Stellen am Berg, worauf man achten muss. Trotz des hoch frequentierten Startplatzes entstand hier keine Hecktig, es wurde sich gegenseitig geholfen und auch in der Luft flogen alle sehr vorbildlich. Dieser Eindruck blieb auch bei den restlichen Fluggebieten des Ausflugs bestehen. Nach ein bis zwei Flügen versammelte sich die Truppe mehr oder weniger pünktlich (ich), zum sehr leckeren Abendessen. Danke Jonas und Reinhold für den Abholservice. Und schon die erste Lektion im Ausflug gelernt, Handy immer aufgeladen in der Jackentasche, wenn man auf Strecke geht.
Eigentlich ist es ja klar, aber kann man schon mal vergessen bei Drang zu Fliegen.
Am Abend gab is dann im Aufenthaltsraum unserer Herrberge noch zum Anlass von Hans Müller Geburtstagskuchen und Bier. Dabei entstanden auch viele nette Gespräche untereinander die teilweise bis später in die Nacht gingen.

26.5 Da wir ja auch die anderen Flugberge ein bisschen erkunden wollten, wurde beschlossen, dass es am nächsten Morgen gemeinsam nach dem reichhaltigen Frühstück nach Brunni / Engelberg geht. Es war zwar leichter Ostwind vorausgesagt, aber Reinhold hatte wie sehr oft recht, das Mikroklima lässt den Wind schon von vorne kommen zum Starten. Nachdem der riesige Landeplatz besichtigt wurde, ging es mit der Gruppenkarte hoch zum Fuße des Rigidalstock. Die schönen Startplätze ermöglichten ein beschwerdefreies Starten. Nachdem uns die erfahrenen Hasen gezeigt haben, wie es gehen würde, starteten die jungen Wilden und genossen das beeindruckende Bergpanorama um den Titlis und dessen Gletscherlandschaft. Mit Sicherheit eines der schönesten Fluggebiete die ich je gesehen habe. Auch hier in Brunni herrschte eine ruhige und erholsame Atmosphäre und auch für das leibliche Wohl war auf den zahlreichen Hütten am Berg gesorgt. Nach dem wieder einmal sehr leckeren Abendessen wurden die Flüge wieder bei ein paar Bierchen heiß diskutiert.

27.5 Am Vorabend wurde beschlossen, an die Klewenalp zu fahren. Nicht unbedingt ein Streckenfluggelände, sondern eher das Eldorado für Acroflieger. Viele entschlossen sich, die spät einsetzende Thermik nicht abzuwarten und nach einem mehr oder weniger Abgleiter die brütende Hitze am See beim Baden zu verbringen. Die Geduldigen beobachteten weiter bei herrlichem Wetter die Wolkenbildung oder auch die teilweise sehr jungen Acropiloten bei ihren Helis, Infinitys und sämtlichen anderen Kunststücken. Wenn es dann ging, zeigten uns der Günther und der Hans, dass auch eine Seeüberquerung möglich ist und Geduld sich einfach doch auszahlt. Ein sehr schöner Flugtag, der für manche schon um 5 Uhr morgens vor dem Frühstück, mit einem Hike and Fly auf den Niederbauen begonnen hatte. Der Tag wurde auch genutzt, um nochmal das Rückwärts aufziehen zu üben und am Berg etwas zu Groundhandeln. Da sieht man mal wieder, Fliegen ist doch eine Kopfsache und der Spaß sollte bei aller Verbissenheit nie zu kurz kommen. Denn auch beim Zuschauen kann man sehr viel lernen.

28.5 Leider war jetzt schon der letzte Tag gekommen, und der Abschied nahte. Hier kam dem Jonas noch die Idee, ein potenzpillenmann.com Sonnenaufgangsfliegen vor dem Frühstück zu veranstallten. Kurz nachgerechnet musste um spätestens zwei Uhr gestartet werden, um pünktlich zum Sonnenaufgang auf dem Niederbauen zu sein. Es war eine einzigartige Atmosphäre bei klarem Himmel und einem sehr schönen Mond und Sternenbild. Nach einer kurzen Pause auf einer Almhütte, welche gerade Ihre Kühe melkten, waren wir pünktlich um halb fünf am Gipfel. Nach dem wunderschönen Sonnenaufgang, den der Jonas zugedeckt von seinem Gleitschirm vor der Aussichtsbank und ich rückwärts zum Berggipfel mit Groundhandling verbracht hatten, brauchte die Sonne etwas, um startbare Bedingungen zu bekommen. Aber um 7:30 konnten wir dann starten. Angela und der Sepp begannen Ihren Aufstieg etwas später. Aber ich denke wir können alle einstimmig sagen, dass ein leerer Berggipfel, wenn die Bahn noch nicht fährt, eines der schönsten Erlebnisse für Paraglider ist und Biwakfliegen neben den Streckenjägern und Acropiloten auch eine nette Abwechslung ist. Gut, dass es heuer wieder ein Sonnenaufgangsfliegen an der Ramboldplatte gab.

Leider sind die 4 Tage des Clubausfluges schon wieder vorbei und ich möchte mich bei allen nochmal für die tolle Atmosphäre und das gemütliche Miteinander bedanken.
Ein spezieller Dank gilt auch wieder dem Reinhold für die unermüdliche Organisation des Ausfluges. Ich denke ich spreche hier für alle, dass es sehr viel Spaß gemacht hat und ich freue mich auf den nächsten Clubausflug nach Südtirol, wo die nächsten Landschaften und Berge erkundet werden :-).

Allen allzeit happy landings!

Hanse